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Stadtspaziergang in Kücknitz

Stadtspaziergang in Lübeck Kücknitz

Bürgerbegehren zur Wiedereröffnung der Stadtteilbüros wird einhellig unterstützt

Trotz des strömenden Regens kamen am Freitag in der Mittagszeit 10 Personen zusammen: Aktive aus dem Stadtteil ebenso wie solche, die den unabhängigen Kandidaten einfach einmal kennenlernen wollten. Es wurde deutlich, dass man in Kücknitz gut leben kann. Allerdings gibt es viele Themen, wo die Verwaltung und Kommunalpolitik endlich tätig werden solle: Das geschlossene Stadtteilbüro muss wieder eröffnet werden, die Einhaltung der Auflagen für das Mineralstoff-Aufbereitungs-Zentrum (MAZ) ist zu kontrollieren, für die Einwohner nördlich der Trave muss es einen Rabatt der Tunnel-Maut geben, bei der Zentrumsentwicklung sind die Anforderungen der Betriebe zu beachten, bestehende Verkehrsregeln müssen auch überwacht werden.

Stolzenberg hörte den Anwohnern aufmerksam zu. Dabei ist allen Beteiligten klar, dass nicht alle Themen in der Entscheidungsbefugnis des Bürgermeisters liegen. Dennoch ist es wichtig, dass der Bürgermeister auch Interessenvertreter der Bürger ist. Dies wird von den Menschen in Kücknitz seit vielen Jahren vermisst. Einhellig wurde von den Anwesenden erklärt, dass sie bei einem Bürgerbegehren zur Wiedereröffnung der Stadtteilbüros Unterschriften sammeln würden.

Bürgerdialog muss besser entwickelt werden

Stolzenberg will die Verwaltungsstrukturen ändern, um die Bürger stärker in das Verwaltungshandeln einzubeziehen. Ihm ist die Kommunikation wichtig, sowohl innerhalb der Verwaltung und mit den Einwohnerinnen und Einwohnern. Deshalb sollen die Stadtteilakteure durch die Stadt in ihrer Arbeit unterstützt werden. Stolzenberg: „Ich möchte einmal im Jahr in jedem der zehn Stadtteile eine Einwohnerversammlung durchführen. Hier kann der Bürgermeister über wichtige Themen im Stadtteil berichten und von den Anregungen der Menschen zuhören. Ich möchte einmal im Monat Bürgermeistersprechstunden anbieten, die für alle Menschen offen sind. Und ich möchte die Menschen bei der Aufstellung des Haushalts einbeziehen, damit vor Ort mitentschieden wird, wofür Geld ausgegeben wird.“

über Detlev Stolzenberg

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