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Soziales Lübeck

Soziales Engagement ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt

Der Bereich Soziales steht als wichtiges Handlungsfeld ganz oben auf meiner Agenda.
38.000 Menschen in unserer Stadt leben von Sozialhilfe. Unter diesen schwierigen Startbedingungen wächst fast jedes dritte Kind in Lübeck auf. Hinzu kommen die Senioren, die von ihrer Rente kaum leben können, Alleinerziehende, die sich mit 450 Euro-Jobs über Wasser halten. Menschen in derart schwierigen Lebenslagen brauchen die Unterstützung der Stadt. Dennoch wird in Lübeck zu viel Steuergeld für unsinnige Projekte ausgegeben. Geld, das für soziales Engagement fehlt.  Hier möchte ich gegensteuern.

Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Obwohl die wirtschaftlichen Bedingungen gut sind, fehlt vielen Menschen eine Zukunftsperspektive. Häufig sind Langzeitarbeitslosigkeit, fehlender Schulabschluss, fehlende Ausbildung und Migration Ursachen. Dieser bundesweite Trend macht vor Lübeck nicht Halt und es besteht die Gefahr, dass unsere Gesellschaft sich spaltet. Das möchte ich nicht hinnehmen! Gemeinsam müssen wir umdenken – in der Politik, der Sozialarbeit und der Verwaltung. Ich möchte soziale Dienstleistungen und Sozialarbeit nicht länger als unproduktive Kosten betrachten, sondern als Investition in die Zukunft der Gesellschaft.  Zur Bewahrung des sozialen Friedens, für Chancengerechtigkeit und zur Vermeidung noch höherer Folgekosten.
Bedürftige Menschen bleiben zu häufig immer noch außen vor. Die Vergünstigungen der Lübeck Card sind ein großer Fortschritt. Dennoch bleibt ein Schwimmbadbesuch, der Eintritt ins Museum oder eine Theaterkarte und oft selbst die Busfahrkarte für bedürftige Familien unerschwinglich. Hier müssen wir, ähnlich wie es mit dem Bildungsfonds gelungen ist, helfen. Praktische, sachbezogene Unterstützung durch viele Stadtakteure, durch Patenschaften und die Stadt selbst sind notwendig. So kann Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe gelingen.
Es gibt zu wenig Frauenhausplätze, es gibt zu wenig Unterkünfte für Obdachlose. Lübeck hat sich aus der finanziellen Unterstützung der Verbraucherzentrale zurück gezogen. Räumlichkeiten für Jugendliche fehlen in den Stadtteilen, Räume für sozial engagierte Vereine fehlen in der ganzen Stadt. Es werden zu wenig Sozialwohnungen gebaut. Bei neuen Bauprojekten muss eine ausreichende Anzahl von Sozialwohnungen verwirklicht werden. Freiflächen sollen geschaffen und erhalten werden, die junge Menschen zur Bewegung anregen. Lübeck kann da noch Vieles bewegen.
Als Bürgermeister werde ich deshalb Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe in den Mittelpunkt meiner Bemühungen stellen.

über Detlev Stolzenberg

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