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LN-Lesercafé auf der Travemünder Woche mit Bürgermeister-Kandidat Detlev Stolzenberg

LN-Leser im Gespräch mit Bürgermeister-Kandidat Detlev Stolzenberg

Detlev Stolzenberg im Gespräch mit LN-Lesern
Detlev Stolzenberg im Gespräch mit LN-Lesern

Travemünde, 25. Juli 2017 Die Travemünder Woche musste wegen des Sturmtiefs Alfred eine Pause einlegen. Dennoch ließen sich einige interessierte Leser der Lübecker Nachrichten nicht vom Sturm abhalten, um sich über konkrete Positionen des Bürgermeister-Kandidaten Detlev Stolzenberg zu Travemünder und Lübecker Problemen zu informieren.  Es waren anregende und bunte Themen dabei, die dann auch schon mal turbulent wurden und bis zur Ehe für alle reichten. Geduldig hörte der Kandidat Stolzenberg zu und gab bereitwillig Auskunft zu seinen Positionen. Dabei wurde deutlich, dass der erfahrene Stadtplaner sehr konkrete Vorstellungen zu den Herausforderungen in Travemünde und Lübeck besitzt und dafür leidenschaftlich warb.

 

Neuer Arbeitsstil im Rathaus

„Die Parkplatzprobleme in Travemünde sind hausgemacht. Ich will erst Lösungen entwickeln und dann bauen. Wir brauchen entlang der Bahnlinie Parkpaletten und nicht nur ebenerdige Stellplätze. Wenn Parkplätze beim Leuchtenfeld entfallen, will ich dort Tiefgaragen als Ersatz.“ Stolzenberg sieht in der Verlängerung des Ostpreußenkai eine gute Grundlage um das Kreuzfahrtgeschäft zu erweitern. Allerdings muss eine Landstrom-Versorgung her, damit der Ausstoß von Schweröl-Ruß minimiert werden kann. Als Ersatz für das geschlossene Stadtteilbüro will Stolzenberg den Bürgerservice in Kooperation mit LTM und Kurbetrieb neu aufstellen und sieht am Standort Strandbahnhof große Potenziale.

„Wir müssen Lübeck gemeinsam weiter entwickeln. Das funktioniert nur indem das Gegeneinander beendet wird und die Kommunikation zwischen Verwaltung, Politik und betroffenen Bürgern wieder aufgenommen wird.“ Auf die Frage vom Chefredakteur der Lübecker Nachrichten Lars Fetköter, wie er ohne Partei im Hintergrund Mehrheiten für seine Pläne erreichen will, kommt von Detlev Stolzenberg die selbstbewusste Antwort: „Ich freue mich auf einen neuen Arbeitsstil im Rathaus. Bürgermeister Saxe kriegt als SPD-Mann keine Mehrheiten zustande, weil er Vorbehalte auslöst. Als unabhängiger Bürgermeister bin ich offen für alle Akteure. Das funktioniert in anderen Kommunen bestens.“

Übrigens: In Deutschland werden derzeit über 48 Prozent aller Städte und Gemeinden von parteiunabhängigen Bürgermeistern regiert – Tendenz steigend.

 

über Detlev Stolzenberg

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