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Christopher Street Day 2017

Lübeck muss endlich Teil des Bündnisses gegen Homophobie werden

Ein gelungenes Fest

Das hissen der Regenbogenflagge, die Gedenkminute für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus und die Parade am Samstag waren tolle Zeichen für Toleranz, für Vielfalt und für Respekt vor anderen Lebensformen. Gut so. Und es hat großen Spaß gemacht. Dennoch braucht Lübeck mehr als schöne Worte und Party.

Bündnis gegen Homophobie – Lübeck hat den Anschluss verpasst

20170817-0-CSD_02In Wahlkampfzeiten tummeln sich Bundestags-Kandidaten und Bürgermeister-Kandidaten um die Wette. Viele schöne Worte. Für mich ist wichtig, dass tatsächlich Schritte unternommen werden, um die Gleichstellung auf dem Papier in die Tat umzusetzen. Dazu setze ich mich dafür ein, dass Lübeck endlich dem Bündnis gegen Homophobie beitritt, wie Flensburg und Kiel, und damit einen aktiven Beitrag leistet, Antidiskriminierung wirksam zu bekämpfen. Trotz aller Bekenntnisse der SPD hat bisher eine Mehrheit aus SPD und CDU diesen wichtigen Schritt verhindert. Leider kommt von der Bürgermeisterkandidatin Kathrin Weiher in dieser Sachfrage keine Unterstützung. Als Kandidatin der BfL und CDU nicht verwunderlich. FDP, Linken und Grünen Anhängern schlägt sie damit allerdings vor den Kopf.  

Zur Diskussion bei Facebook:  https://www.facebook.com/photo.php?fbid=699683510224485&set=p.699683510224485&type=3

 

Klare Zielsetzungen für die Zukunft, im Bündnis mit Flensburg und Kiel

20170819-0-CSD_01Mein Anspruch an die Arbeit als Bürgermeister ist der Einsatz für Gleichberechtigung aller Menschen in Lübeck. Dazu gehört auch die aktive Mitarbeit im Bündnis gegen Homophobie. Gemeinsam mit den vielen Akteuren der Stadtgesellschaft will ich dafür werben und die Mitglieder der Bürgerschaft überzeugen. Ich will eine Antidiskriminierungsstelle einrichten, die im Büro der Gleichstellungsbeauftragten angesiedelt ist und personell entsprechend ausgerüstet wird. Schöne Worte und freundliches Lächeln haben wir genug, jetzt sind Taten notwendig.   

über Detlev Stolzenberg

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